Eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane ist grundsätzlich ungefährlich, ausgenommen von Notfällen erfolgt die Untersuchung in nüchternem Zustand, in der Regel morgens. Die Untersuchung dauert ca. 10-15 Minuten.

Der Patient kann anschließend sofort wieder essen und trinken.

 

 

Untersuchungsablauf

 

Der Untersuchungsgang wird etwa wie folgt ablaufen:

 

Zur Verbesserung der Bildqualität darf man 6 bis 8 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr zu sich nehmen (nüchtern bleiben), da sonst zuviel Luft im Darm vorhanden ist, was die Untersuchungsqualität einschränkt. Die Untersuchung wird liegend durchgeführt. Bevor der Schallkopf auf die Haut aufgelegt wird, wird noch eine Gelschicht aufgetragen, damit der Kontakt zwischen Haut und Schallkopf verbessert wird. Bis auf ein mögliches Kältegefühl durch die Auftragung des Gels, sind weder Schmerzen noch andere Unannehmlichkeiten mit dieser Untersuchung verbunden. Der Ultraschall hat keinerlei Nebenwirkungen.

Vorbereitung

Vorbereitung Ultraschall

 

Die Vorbereitung zur Ultraschalluntersuchung ist einfach.

 

Da die Untersuchung meist morgens stattfinden wird, genügt es abends bis 20 Uhr eine eher leichte Kost zu sich zu nehmen und danach möglichst nur gasfreie Getränke zu sich zu nehmen (Leitungswasser, Tee etc.pp), ab 24 uhr möglichst nüchtern bleiben. Morgens wäre ein Glas Leitungswasser oder z.B. Tee ohne Milch erlaubt. Wer immer schon zu starken Blähungen neigen sollte, sollte sich besser in der Apotheke einen Entschäumer besorgen (Simethicon = z.B. Lefax, Paractol oder Sab simplex) und diesen bereits zum Abend um am Morgen der Untersuchung zu sich zu nehmen.


Sollte die Untersuchung am Mittag erfolgen, würden wir Sie bitten morgens nur ein ganz leichtes Frühstück zu nehmen, dann nur gasfreie Getränke zu nehmen, keinen Kaugummi oder Süßstoff zu verwenden, dann nüchtern bis zur Untersuchung zu bleiben.

Möglichkeiten der Sonographie

Welche Arten von Ultraschalluntersuchungen gibt es?


Eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane ist grundsätzlich ungefährlich, ausgenommen von Notfällen erfolgt die Untersuchung in nüchternem Zustand, in der Regel morgens. Die Untersuchung dauert ca. 10-15 Minuten.

Der Patient kann anschließend sofort wieder essen und trinken.

Sonographie

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) wird von uns als erweiterte körperliche Untersuchung angesehen, da sie jederzeit und ohne Risiken einsetzbar ist. Wir arbeiten mit modernsten, hochauflösenden Ultraschallgeräten und Schallköpfen der Firma General Electric (sogenannte Stufe III Geräte der Degum Geräteliste).

Abdomensonographie
Bei der Bauchsonographie werden die inneren Organe schnell und schmerzfrei untersucht. Die Ultraschalluntersuchung ist beliebig oft wiederholbar, da im Gegensatz zum Röntgen keine Strahlenbelastung besteht.

Farbduplexsonographie
Mit dem zuschaltbaren Farbdoppler gelingt es, die Blutströmung in den Gefäßen und Organen darzustellen. Damit können Thrombosen, Gefäßverengungen und Mangeldurchblutungen der Organe sicher nachgewiesen werden.

Kontrastmittelsonographie
Bei der KM-Sonographie werden winzige Luftbläschen intravenös injiziert. Diese Bläschen können vom Ultraschall mit hochauflösende Ultraschallgeräten in den Gefäßen und Organen dargestellt werden. Speziell in der Leber können mit der KM-Sonographie gutartige von bösartigen Tumoren oder Metastasen sicher unterschieden werden. Die KM-Sonographie ist in den Händen geübter Untersucher gleichwertig mit einer CT- oder Kernspinuntersuchung.

Hochauflösende Darmsonographie
Mit hochwertigen Schallköpfen können die Wandschichten des Magendarmtraktes im Detail dargestellt werden. Mit dieser Methode sind Entzündungen wie z.B. die Divertikulitis oder die chronisch entzündlichen Darmerkankungen (CED: M. Crohn + Colitis ulcerosa) sicher diagnostizierbar. Speziell bei der CED setzen wir die hochauflösende Darmsonographie zur Verlaufskontrolle ein und ersparen den Patienten damit meist eine Endoskopie.

Sonographisch gesteuerte Leberpunktion und
Ascitespunktion
Mit Hilfe der Ultraschallkontrolle bei Organpunktionen können Gewebeproben z.B. aus der Leber gefahrlos ambulant entnommen werden, um so chronische Lebererkrankungen nachzuweisen. Unklare Leberherde können sonographisch gezielt punktiert werden. Bei starken Bauchwasseransammlungen (Ascites) können entlastende ultraschallkontrollierte Punktionen durchgeführt werden.

Endosonographie
Bei der Endosonographie erfolgt eine Endoskopie mit einer Ultraschalluntersuchung von „innen“. Diese Spezialsonden verfügen über eine extrem gute Auflösung. Die Endosonographie ist bei manchen Tumoren des Magendarmtraktes zur Stadieneinteilung mittlerweile unerlässlich. Durch die Kooperation mit entsprrechenden Krankenhäuser steht diese Spezialuntersuchung kurzfristig zur Verfügung.