Darmkrebs-Vorsorge „ das war schon alles?“

 

Das ist die häufigste Frage des Patienten direkt nach der Darmspiegelung: Weniger als eine halbe Stunde dauert heute mit modernen Geräten die schonende Untersuchung des Dickdarms unter einer leichten Kurznarkose.

 

Darmkrebs-Vorsorge ist so wichtig und so beruhigend.

 

Wer soll mitmachen bei der Darmkrebs-Vorsorge?
Jede/jeder über 50 Jahre sollte das Angebot der Darm Krebsvorsorge nutzen. Zu besonderen Risikogruppen gehören die Menschen, die in ihrer Familie Angehörige mit Darmkrebs haben oder hatten und Menschen, die über Jahre an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden.

Warum ist dann Krebsvorsorge gerade in Deutschland so wichtig?
Jährlich werden in Deutschland etwa 70.000 Fälle von Darmkrebs neu diagnostiziert. Damit steht die Bundesrepublik im internationalen Vergleich der Darmkrebs-Häufigkeit an der Spitze. Jährlich sterben hierzulande fast 30.000 Menschen an dieser Krankheit. Insgesamt ist es bei Frauen und Männern die zweithäufigste Tumorerkrankung. In den meisten Fällen gibt es keine frühen Warnzeichen für die Erkrankung.


Bei frühzeitiger Diagnose ist der Darmkrebs aber bis zu 100 % heilbar.
Ziel der Darmkrebsvorsorge ist also die Entdeckung und Entfernung von Darmpolypen bevor sie zu Darmkrebs werden. Die Früherkennung bietet die Chance, den Darmkrebs in frühestmöglichem Stadium zu entdecken, um ihn mit einer Operation komplett zu heilen.