Nicht jede Diät ist immer gesund aber .....

 

die Kunst der gesunden Lebensführung, wurde im antiken Griechenland als "Dieteia" bezeichnet, von der sich heute unser Wort der Diät ableitet.

 

Eine gesunde Lebensweise schützt auch gut vor Krebserkrankungen.

Weiteres erfahren Sie in den folgenen Abschnitten.

 

 

Gesunde Lebensführung

Eine gesunde Lebensweise schützt vor Krebserkrankungen.

Die Kunst der gesunden Lebensführung, wird im griechischen als "Dieteia" bezeichnet, von der sich heute unser Wort der Diät ableitet.

Auch für die Entstehung von Krebserkrankungen spielen die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten eine große Rolle. Eine vollwertige Ernährung kann das Krebsrisiko senken, wobei eine ballaststoffreiche Nahrung besonders vor Dick- und Enddarmkrebs schützen kann. Was Sie tun können, um Krebserkrankungen vorzubeugen, hat die Deutsche Krebshilfe in 10 Punkten zusammengefasst:

1. Rauchen Sie nicht
2. Vermeiden Sie Übergewicht
3. Bewegen Sie sich täglich
4. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse
5. Trinken Sie nur wenig Alkohol
6. Schützen Sie sich vor der Sonne
7. Meiden Sie krebserregende Stoffe
8. Gehen Sie regelmäßig zur Krebs-Früherkennungsuntersuchung
9. Nutzen Sie Angebote zur Darmkrebs-Vorsorge
10. Impfen Sie sich ggf. gegen Hepatitis B

Zur Darmkrebs-Vorsorge ist es empfehlenswert, ab dem 50. Lebensjahr in einem ausführlichen Gespräch mit dem Hausarzt oder Internisten die persönlichen Risikofaktoren für eine Darmkrebserkrankung abzuklären. Außerdem sollte einmal jährlich im Rahmen der gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchung ein Test zum Nachweis von nicht sichtbarem (okkultem) Blut im Stuhl durchgeführt werden. Ab dem 55. Lebensjahr wird empfohlen, alle 10 Jahre eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen.

Gesunde Ernährung

Ein gesunde Ernährung schützt zum Besipiel auch vor Bauchschmerzen.


Den besten Schutz vor Bauchschmerzen bieten eine gesunde Lebensweise und eine gesunde Ernährung. Denken Sie deshalb um und verändern Sie ihre Lebensgewohnheiten!

Bauchschmerzen durch Ernährungsfehler lassen sich mithilfe einer gesunden Ernährung vermeiden. Grundlage bilden regelmäßige, ballaststoffreiche und fettarme Mahlzeiten:

Eine gesunde Ernährung schützt vor Bauchschmerzen. Essen Sie vielseitig. Treffen Sie eine abwechslungsreiche Auswahl an Lebensmitteln. Kombinieren Sie diese in angemessenen Mengen.

1) Nehmen Sie reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln zu sich. Brot, Reis, Nudeln, Getreideflocken und Kartoffeln aus Vollkorn sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoff.

2) 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, roh oder nur kurz gegart, liefern Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffen.

3) Essen Sie Milch und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis 2-mal pro Woche - Fleisch, Wurst und Eier dagegen in Maßen.

4) Zu viel Nahrungsfett fördert Übergewicht. Fast-Food, Fertigprodukte, Fleischwaren, Süßwaren und Gebäck enthalten meist versteckte Fette. Bevorzugen Sie pflanzliche Fette und Öle (60-80 Gramm/Tag).

5) Salz und Zucker in Maßen

6) Trinken Sie viel: Mindestens 1,5 Liter pro Tag, vorzugsweise Wasser.

7) Speisen schonend garen und schmackhaft zubereiten: Speisen kurz, bei möglichst niedrigen Temperaturen, mit wenig Fett und Wasser zubereiten.

8) Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie das Essen.

9) Achten Sie auf Ihr Gewicht und bewegen Sie sich regelmäßig

Diese Regeln helfen Ihnen, Erkrankungen des Verdauungstrakts und damit Bauchschmerzen vorzubeugen. Zusätzlicher Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Nikotin beugt außerdem einer Gastritis vor. Wenn Sie auf Alkohol verzichten, schonen Sie außerdem ihre Bauchspeicheldrüse und Leber und vermeiden die Entstehung von Leberkrebs und Darmkrebs. Außerdem strapazieren Sie Ihre Galle und Bauchspeicheldrüse weniger, wenn Sie fettarme Nahrungsmittel bevorzugen.

Darüber hinaus schützen Gelassenheit und Ruhe den stressanfälligen Magen-Darm-Trakt und helfen ebenfalls, Bauchschmerzen und organischen Erkrankungen vorzubeugen.

Ballaststoffe

Ballaststoffe und Verdauung

Verdauung

Die Verdauung ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Organe, die unter dem Einfluss von Hormonen und Neurotransmittern mithilfe von Enzymen unsere Nahrung aufspalten und wichtige Nährstoffe aufnehmen.


Dabei können Störungen organisch - also durch strukturelle Schäden - bedingt sein. Meist führen aber bei eigentlich gesunden Verdauungsorganen einfache  Funktionsstörungen zu Beschwerden, die die Lebensqualität oft erheblich eingeschränken aber das Leben des Betroffenen im eigentlichen Sinne nicht gefährden.

Der Organismus ist unzähligen Substanzen im Laufe seines Lebens ausgesetzt und hat dabei in aller Regel die Fähigkeit einer großen Toleranz. Für bestimmte Störungen können diätetischem Maßnahmen jedoch sehr sehr hilfreich sein und sollen daher im folgenden dargestellt werden. Bei definierten Krankheitsbildern kann im Einzelfall auch eine professionelle Diätberatung wertvolle Hinweise liefern. Dazu arbeiten wir mit einer spezialisierten und erfahrenen Ökotrophologin zusammen.

 

 

Ballaststoffe

 
Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Zellen, die von unseren Verdauungssekreten nicht soweit aufgespalten werden, daß sie durch die Darmwand hindurch in die Blutgefäße gelangen können. Sie können auf grund ihrer chemischen Struktur Wasser binden und gehören zur Gruppe der Kohlenhydrate.


Was bewirken Ballaststoffe?


Die Lebensmittel sollten soweit wie möglich in ihrem natürlichen Zustand ( kein Kochen, kein Konservieren ) belassen werden. Reichliche Flüssigkeitszufuhr bei der Aufnahme von Ballaststoffen ist zu empfehlen.  Die Wirkung der Ballaststoffe in der Behandlung der Verstopfung setzt erst nach eingen Tagen ein. Zu Beginn der Kostumstellung können Völlegefühl, leichte Bauchschmerzen und Blähungen auftreten. Diese Anpassungsschwierigkeiten verschwinden jedoch in der Regel in einigen Tagen.

Die Ernährung spielt bei den meisten Darmerkrankungen eine wichtige Rolle. Sie wirkt sich nicht nur auf die Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhlgangs aus, sondern ist darüber auch bei der Entstehung bösartiger Darmerkrankungen mit von Bedeutung. Insofern hat die Ernährung einen Einfluß auf unsere Gesundheit.Die Ernährung sollte für regelmäßigen, geformten, weichen Stuhl sorgen. Sie sollte zu einer möglichst unproblematischen Menge und Konsistenz des Stuhlgang führen und Abführmittel überflüssig machen. Sie sollte Übergewicht vermeiden und soweit wie möglich vermindern helfen.All dies läßt sich mit einer Ernährung erreichen, die reich an genannten"Ballaststoffen" ist.

Sie beeinflussen die Darmtätigkeit und üben eine günstige Wirkung sowohl auf Verstopfung aber auch Durchfall aus. Ballaststoffreiche Lebensmittel haben eine sättigende Wirkung, sind meist arm an Kalorien und helfen damit vorhandenes Übergewicht abzubauen. Lösliche Ballaststoffe, die in Äpfeln, Bananen oder auch im Hafer vorkommen, senken den Cholesterinspiegel und helfen damit das Herzinfarktrisiko zu verringern. Unlösliche Ballaststoffe, wie sie sich z.B. in Getreide, vor allem in Vollkornprodukten, Weizenkleie und anderen Kleieprodukten finden, haben eine Schutzwirkung gegen Darmkrebs. Das trifft auch für die Vortsufen des Darmkrebses, nämlich die Darmpolypen zu. Eine ballaststoffreiche Ernährung verhindert außerdem die Entstehung von Divertikeln. Das sind kleine sackartige Ausstülpungen der Darmwand, die sich entzünden können. Eine zu geringe Ballaststoffzufuhr kann indirekt die Entstehung der Zuckerkrankheit begünstigen. Ballaststoffe können nicht im Dünndarm gespalten werden, sondern nur im Dickdarm durch die Darmbakterien. Als Endprodukte dieses bakteriellen Abbaus entstehen kurzkettige Fettsäuren, die für die Ernährung der Dickdarmschleimhaut eine große Rolle spielen.Praktischer Umgang mit Ballaststoffen

Durchfallerkrankungen vorbeugen

Durchfallerkrankungen vorbeugen

 

Grundsätzlich schützt eine anständige Händehygiene vor Durchfallerkrankungen, da mit einem Waschvorgang, ggf. durch Einsatz von Seife oder sogar Handdesinfektionsmitteln der Keimgehalt an den Fingern und Händen deutlich reduziert werden kann.

 

Die meisten Erreger von Durchfallerkrankungen übertragen sich über die Finger in den Mund, daher ist die Händehygiene ein entscheidender Faktor.

Der Umgang mit Tieren/Haustieren spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Nahrungsmittel können besonders in warmen Ländern mit Keimen und Giften kontaminiert sein. Daher sind die typischen Ernährungsempfehlungen zu beachten ("Koch es, pell es oder laß es").


Eine intakte Darmflora schützt auch vor Darminfektionen und beugt damit Durchfall und den damit verbundenen Bauchschmerzen vor. Eine gesunde Darmflora enthält rund 400-600 Arten gesundheitsfördernder Keime, zum Beispiel Laktobazillen, Bifidobakterien oder Escherichia coli. Der regelmäßige Verzehr milchsaurer Produkte (Joghurt, Buttermilch, Dickmilch, Sauerkraut) und die Zufuhr vieler Ballaststoffe (Präbiotika) in Form von Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten unterstützen die Darmflora.

Die  Gabe von Laktobazillen kann den Heilungsprozess von Durchfall bei Kindern, der durch Rotaviren verursacht wird, deutlich beschleunigen. Es können auch Hefen, E. Coli und Bifidobaktieren erfolgreich eingesetzt werden. Diese Behandlung darf bei Immunsupprimierten oder Tumorkranken jedoch nicht durchgeführt werden, da es sich dabei um lebende Bakterienorganismen handelt und die Immunabwehr schwer kranker Menschen diese nicht immer gut kontrollieren können!

 

 

Broschüren

Allgemeine Broschüren zur Verdauung

Links

Allgemeine Links zur Verdauung

www.dge.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

www.ernaehrung.de

Allgemeine Informationen zur gesunden Ernährung